Pressemitteilungen
Manfred EiblManfred Eibl
Florian StreiblFlorian Streibl
14.09.2021

Resolution zur Herbstklausur in Bad Windsheim: FREIE WÄHLER-Fraktion fordert Technologieoffenheit für alle Motoren

Streibl: Schluss mit dem Kaputtreden des Automobilstandorts Bayern

München. Klimaschutz muss sozialverträglich und technologieoffen umgesetzt werden – auch in der Mobilitätswende. Das fordert die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und warnt vor einer „einseitigen Fokussierung auf Elektromobilität“ sowie einen „Kulturkampf gegen das Auto“. Dies geht aus einer Resolution zur am Mittwoch beginnenden Herbstklausur der Fraktion im mittelfränkischen Bad Windsheim hervor.

„Viele Menschen möchten ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Sie haben jedoch keine ausreichenden Rücklagen, um sich spontan ein E-Auto zu kaufen und möchten sich dafür auch nicht verschulden“, fasst der Fraktionsvorsitzende Florian Streibl Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger zusammen, die aktuell an ihn herangetragen werden. Diesen Menschen wolle seine Fraktion ein auf ihre Bedürfnisse passgenau zugeschnittenes politisches Angebot machen, so Streibl weiter:

Wir werden Klimaschutz innovativ und sozialverträglich gestalten, indem wir in der Bayernkoalition auch weiterhin Technologieoffenheit für alle Motoren garantieren.“ Denn gerade synthetische Kraftstoffe, sogenannte eFuels, eröffneten dem modernen Verbrenner vollkommen neue Zukunftsperspektiven, sagt Streibl. „Mit dem Kaputtreden des Automobilstandorts Bayern muss daher endlich Schluss sein!“

Nicht auf den Motor komme es an, sondern darauf, was man in diesen hineintanke, ergänzt der verkehrspolitische Sprecher Manfred Eibl: „So ist die Klimabilanz eines mit Braunkohlestrom befüllten E-Auto weitaus schlechter als die eines modernen, mit synthetischem Kraftstoff betankten Verbrenners.“ Im Gegensatz zu SPD und Grünen setze sich die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion für klimakorrekte Mobilität ein. Der moderne Verbrenner aus bayerischer Produktion müsse daher gleichberechtigt neben batterieelektrischen und wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen stehen.

Eibl: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Klimaschutz wird für Millionen Menschen gerade bei uns im ländlichen Raum Bayerns immer bedeutender. Ihre Lebensrealität darf nicht ausgeblendet werden, wenn wir die Menschen auf dem Weg in ein klimaneutrales Bayern mitnehmen wollen. Letztlich geht es stets um die Frage, wie ich von A nach B gelange – nachhaltig, klimaschonend und bezahlbar.“

Hinweis: Die erwähnte Resolution „Technologieoffenheit auch für moderne Verbrenner – Schluss mit dem Kaputtreden des Automobilstandorts Bayern!“ lesen Sie unten links unter "Weitere Informationen".

alle Pressemitteilungen